Obstbäume kaufen in Potsdam, Berlin und Brandenburg
Alte Apfel- und Birnensorten, Hochstamm für die Wiese, Spalier für die Wand, Säulenobst für den Kübel. Wir beziehen auftragsbezogen aus deutscher Baumschulproduktion — und setzen die Bäume auf Wunsch selbst, mit Verankerung, Baumscheibe und Anwuchsgarantie.
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Wir sind keine Obstbaumschule — und sagen das offen
Eine Baumschule zieht ihre Bäume über Jahre auf eigener Fläche heran. Das tun wir nicht. Wir sind ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb mit eigenem Pflanzenhandel: Wir beziehen direkt aus deutscher Baumschulproduktion, ohne Zwischenhandel, und liefern in derselben Qualität.
Der Unterschied zu einem Versandshop ist ein anderer: Wir setzen den Baum auch. Wer den Baum pflanzt, entscheidet vorher über Standort, Unterlage und Form — und haftet dafür, dass er anwächst. Was das im Einzelnen heißt, steht unter Baumschulware in Potsdam.
Welche Form für welchen Garten
Die Baumform entscheidet mehr als die Sorte darüber, ob Sie mit dem Baum zurechtkommen. Sie legt fest, wie hoch geerntet wird, wie viel Fläche verloren geht und wie lange es bis zum ersten Ertrag dauert.
- Hochstamm Stammhöhe 180–220 cm
- Der klassische Streuobstbaum. Wird groß, lebt lange, trägt spät — die ersten Jahre passiert wenig. Darunter lässt sich mähen und weiden. Braucht Platz und eine Leiter zur Ernte.
- Halbstamm Stammhöhe 120–160 cm
- Der Kompromiss für den Hausgarten. Erntbar noch weitgehend vom Boden aus, aber standfest genug, um alt zu werden.
- Buschbaum Stammhöhe 40–60 cm
- Trägt am schnellsten, oft schon im dritten Jahr. Bleibt klein, wird dafür nicht so alt und braucht meist einen dauerhaften Pfahl.
- Spalier am Draht oder Rahmen gezogen
- Für die Wand, den Zaun oder als lebende Trennung. Nimmt kaum Fläche weg und reift an der Südwand früher. Verlangt jedes Jahr Schnitt.
- Säulenobst schmal, ohne Seitenäste
- Für Kübel, Terrasse und schmale Vorgärten. Der Ertrag ist klein, der Platzbedarf auch. Kein Ersatz für einen Baum, sondern etwas anderes.
Alte Sorten: wonach am häufigsten gefragt wird
Diese vier werden regelmäßig namentlich gesucht. Wir haben sie nicht auf Lager — wir beziehen sie mit der übrigen Bestellung. Sagen Sie uns, was Sie suchen; wenn eine Sorte in der gewünschten Form nicht zu bekommen ist, sagen wir das vor dem Angebot.
- Alkmene ApfelHerbstapfel mit Cox-Aroma, aber deutlich robuster. Wird oft gesucht, weil der Geschmack an Cox Orange erinnert und der Baum weniger Probleme macht.
- Roter Eiserapfel ApfelSehr alter Winterapfel, lange lagerfähig — früher der Vorrat für das Frühjahr. Braucht Lagerzeit, frisch vom Baum ist er hart.
- Großer Rheinischer Bohnapfel ApfelKlassischer Mostapfel, starkwüchsig und ausgesprochen standfest. Der typische Streuobst-Hochstamm für den freien Standort.
- Große Grüne Reneklode PflaumeAlte Renekloden-Sorte mit hohem Zuckergehalt. Braucht Wärme und einen Befruchter in der Nähe.
Darüber hinaus: Birnen wie 'Gute Luise', Hauszwetschen, Sauerkirschen, Quitten, Walnuss und Esskastanie. Bei Nussbäumen lohnt der Hinweis, dass sie sehr groß werden — ein Walnussbaum ist eine Entscheidung für Jahrzehnte und für mindestens zehn Meter Abstand zum Nachbarn.
Beerenobst am Stämmchen
Johannisbeere, Stachelbeere und Jostabeere gibt es auch als Hochstämmchen auf etwa 90 cm. Der Vorteil ist praktisch: Man erntet im Stehen statt im Knien, und die Früchte hängen sauberer. Der Nachteil ebenso: Die Krone ist auf eine Unterlage veredelt und braucht dauerhaft einen Pfahl, sonst bricht sie im Wind.
Für eine Naschhecke sind Sträucher die haltbarere Wahl. Was sich dafür eignet und wie die Erntezeiten liegen, gehört ins Gespräch beim Aufmaß.
Was auf Brandenburger Sandboden zählt
Der Boden hier ist durchlässig und speichert wenig. Für Obstbäume heißt das dreierlei.
- Die Unterlage entscheidet. Starkwüchsige Unterlagen wurzeln tiefer und kommen mit Trockenheit besser zurecht. Schwachwachsende tragen früher, brauchen dafür zuverlässig Wasser und einen dauerhaften Pfahl.
- Die Baumscheibe bleibt offen. Gras bis an den Stamm nimmt dem jungen Baum das Wasser. Ein offener Ring, gemulcht und frei von Bewuchs, ist in den ersten Jahren wichtiger als jede Düngung.
- Wässern heißt selten und viel. Zwei volle Gießgänge in der Woche bringen mehr als tägliches Anfeuchten, weil die Wurzel dem Wasser nach unten folgt. Wer es dauerhaft geregelt haben will, legt eine Tropfleitung mit.
Wie Sie zum Preis kommen
Obstbäume stehen nicht in unserem Preiskatalog — dort finden Sie Hecken, Gräser und Solitäre mit festen Preisen. Für Obst beziehen wir auftragsbezogen, deshalb entsteht der Preis erst mit Ihrer Liste.
- Sie sagen, was Sie wollen. Sorte, Form, Stückzahl — oder einfach „drei Äpfel und eine Birne für den Hausgarten", dann schlagen wir vor.
- Wir prüfen die Verfügbarkeit. Nicht jede Sorte gibt es in jeder Form und Größe. Was nicht zu bekommen ist, erfahren Sie vorher.
- Sie bekommen ein Angebot mit Einzelpreisen. Getrennt nach Pflanze, Lieferung und — wenn gewünscht — Pflanzung. In der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Bei reiner Pflanzenlieferung gelten 7 Prozent Mehrwertsteuer. Sobald wir pflanzen, sind es 19 Prozent auf die gesamte Leistung — deshalb weisen wir beides getrennt aus. Die Lieferkosten stehen nach Zonen fest, ab 65,00 € in Potsdam und im direkten Umland.
Häufige Fragen
Seid ihr eine Obstbaumschule?
Nein. Eine Baumschule zieht ihre Bäume über Jahre auf eigener Fläche heran. Wir sind ein Garten- und Landschaftsbaubetrieb mit eigenem Pflanzenhandel: Wir beziehen Baumschulware direkt und ohne Zwischenhandel, liefern sie in derselben Qualität und setzen sie auf Wunsch selbst.
Warum überhaupt eine alte Sorte?
Nicht aus Nostalgie. Viele alte Sorten sind auf Standfestigkeit und Robustheit ausgelesen worden, weil es damals keine Spritzmittel gab. Dazu kommt die Lagerfähigkeit: Ein Winterapfel liegt bis ins Frühjahr. Der Nachteil ist ehrlich zu nennen — sie tragen später und oft in Abständen.
Was trägt auf Brandenburger Sandboden?
Entscheidend ist weniger die Sorte als die Unterlage und das Wasser. Auf durchlässigem Sand kommt eine starkwüchsige Unterlage besser zurecht, weil sie tiefer wurzelt. Schwachwachsende Unterlagen tragen früher, brauchen dafür in trockenen Sommern zuverlässig Wasser und meist einen dauerhaften Pfahl.
Wann werden Obstbäume gepflanzt?
Der Herbst ist die bessere Zeit. Der Boden ist warm, der Baum wurzelt vor dem Winter an und startet im Frühjahr mit Anschluss ans Wasser. Im Frühjahr geht es auch, dann steht der Baum aber im ersten Sommer unter Druck. Containerware lässt sich fast ganzjährig setzen, solange kein Frost im Boden ist.
Brauche ich zwei Bäume, damit einer trägt?
Bei Apfel, Birne und den meisten Süßkirschen ja — sie brauchen eine zweite, passende Sorte in der Nähe. In Siedlungen steht die oft schon im Nachbargarten. Sauerkirsche, Pfirsich und die meisten Zwetschen kommen allein zurecht. Wir klären das beim Zusammenstellen der Liste.
Was kostet ein Obstbaum bei euch?
Das hängt von Form, Größe und Sorte ab, und wir beziehen auftragsbezogen. Deshalb steht hier kein Preis, den wir nachher nicht halten könnten. Schicken Sie uns die gewünschten Sorten und Formen — Sie bekommen ein Angebot mit Einzelpreisen, in der Regel innerhalb von 24 Stunden.
Pflanzt ihr die Bäume auch?
Ja, und dann geben wir 12 Monate Anwuchsgarantie, sofern die vereinbarte Bewässerung eingehalten wird. Zur Pflanzung gehören Pflanzloch, Bodenverbesserung, Verankerung und Baumscheibe. Geliefert wird ab 65,00 € in Potsdam und im direkten Umland.
Sortenliste besprechen
Besichtigung und Aufmaß sind kostenlos. Beim Ortstermin sehen wir uns Boden, Platz und Nachbarbepflanzung an — davon hängt ab, welche Form und welche Unterlage sinnvoll sind.
01575 275 36 25 Anfrage senden
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