Terrassenbau in Potsdam und Berlin
Eine Terrasse kauft man einmal in zwanzig Jahren. Ob sie so lange hält, sieht man ihr am Tag der Abnahme nicht an — es entscheidet sich im Unterbau, den am Ende niemand mehr sieht. Genau deshalb bauen wir ihn mit eigener Erdbautechnik selbst, vom Aushub bis zur letzten Fuge.
Kostenloses Aufmaß: 01575 275 36 25
Vier Materialien, vier Charaktere
Holzterrasse
Warm, barfußfreundlich, sofort wohnlich. Entscheidend sind die Unterkonstruktion mit ausreichend Luft zum Boden und saubere Anschlüsse an Haus und Gelände — sonst steht das Wasser im Holz. Dielen wollen alle ein bis zwei Jahre geölt werden; wer das nicht möchte, fährt mit Stein besser.
Kunststoffdielen
Die Antwort für alle, die das Bild einer Dielenterrasse wollen, aber nicht das Ölen. Wichtig ist der Unterschied zwischen WPC — mit Holzanteil, deshalb quellend und vergrauend — und Vollkunststoff ohne Holz, wo es nichts gibt, was Wasser zieht. Beide Preise stehen bei uns offen; die Diele braucht dafür Bewegungsfugen, weil sie sich in der Sonne dehnt.
Betonplatten und Feinsteinzeug
Die robuste, wirtschaftliche Lösung mit riesiger Auswahl an Formaten und Oberflächen — von Sandsteinoptik bis Sichtbeton. Großformate verlangen ein besonders exaktes Bett, sonst kippeln sie. Genau dafür gibt es Abziehlehre und Schnurgerüst.
Naturstein
Travertin, Granit, Kalkstein: Jede Platte ein Unikat, wird mit den Jahren schöner statt schäbiger. Naturstein verzeiht keine Fehler im Unterbau und gehört ins Splitt- oder Mörtelbett, je nach Stein. Mauern, Blockstufen und Einfassungen bauen wir aus demselben Material gleich mit. Wie eine Trockenmauer aus Naturstein aufgebaut ist und wann sie ein Fundament braucht, steht bei den Mauern im Garten.
Was unter dem Belag liegt und warum es den größeren Teil des Preises ausmacht, steht ausführlich unter Terrassen-Unterbau — mit der Tabelle, welches Bett unter welchen Belag gehört.
Terrazzo
Die geschliffene Optik aus italienischen Höfen, als frostsichere Platte. Elegant, rutschfest, langlebig — unsere Terrazzoterrassen gehören zu den meistfotografierten Projekten auf dieser Seite.
Der Unterbau — hier entscheidet sich alles
Der Aufbau richtet sich nach Boden und Belag, das Prinzip bleibt gleich: Erdplanum, 20–30 cm lagenweise verdichteter Schotteraufbau, darauf Splittbett oder Drainbeton, mindestens zwei Prozent Gefälle vom Haus weg. Die 20 bis 30 cm sind Frostschutz- und Tragschicht zusammen: Auf tragfähigem Sandboden genügen rund 15 cm Tragschicht, auf Lehm, bindigem Boden und Auffüllungen kommt eine Frostschutzschicht darunter. Der Aufbau Schicht für Schicht. Dazu Randeinfassungen, die die Fläche seitlich halten, und ein Spritzschutzstreifen an der Fassade. Wer hier spart, bezahlt es in zwei Wintern mit Setzungen und kippelnden Platten.
Ein Garten, zwei Aufnahmen
Beide Bilder zeigen dieselbe Stelle im selben Garten. Links der Tag, an dem die Fläche ausgehoben und das Schnurgerüst gespannt war — an der Schnur hängt die spätere Oberkante, und zwar bevor der erste Stein liegt. Rechts dieselbe Fläche fertig, am Abend nach dem Regen. Zwischen den beiden Aufnahmen liegt der Teil der Arbeit, den auf dem fertigen Bild niemand mehr sieht: Aushub, Tragschicht, Verdichtung, Gefälle.
Alles aus einer Hand — auch das Drumherum
Eine Terrasse endet selten an ihrer Kante. Wege dorthin, Rollrasen bis an den Plattenrand, Beleuchtungs-Leerrohre, Versickerung für das Dachwasser, Sichtschutz: Weil wir Garten- und Landschaftsbau komplett machen, müssen Sie dafür keine zweite Firma koordinieren.
Soll der Sitzplatz vor Blicken geschützt sein, bauen wir den Sichtschutzzaun an der Terrasse im selben Zug — aus Holz oder WPC, mit Tor und sauberem Anschluss an Haus und Belag.
Beim Sichtschutz neben der Terrasse entscheidet vor allem, wie schnell er wirken soll: Ein Zaun steht am Tag der Montage, eine gepflanzte Hecke braucht Jahre, bis sie dicht ist.
Häufige Fragen
Was kostet eine Terrasse in Potsdam?
Das hängt von Größe, Material und Untergrund ab — und davon, ob eine alte Terrasse zurückgebaut werden muss. Eine seriöse Zahl gibt es erst nach dem Aufmaß, dafür ist sie bei uns ein Festpreis: aufgeschlüsselt nach Erdarbeiten, Unterbau, Material und Einbau. Das Aufmaß kostet nichts.
Welches Material ist das richtige?
Das entscheidet der Ort, nicht der Katalog: Holz ist warm und barfußfreundlich, braucht aber Pflege. Betonplatten sind robust und preiswert. Naturstein wie Travertin oder Granit altert würdevoll und hält Jahrzehnte. Terrazzoplatten verbinden beides. Beim Ortstermin bringen wir Muster mit und zeigen Ihnen Flächen, die seit Jahren liegen.
Warum sackt eine Terrasse ab — und wie verhindert ihr das?
Fast immer fehlt der Unterbau: zu dünne oder gar keine verdichtete Tragschicht. Wir bauen je nach Boden 20 bis 30 cm Schotter lagenweise verdichtet ein — auf tragfähigem Sandboden rund 15 cm Tragschicht, auf Lehm und Auffüllungen zusätzlich eine Frostschutzschicht darunter. Darüber Splittbett oder Drainbeton. Das sieht man am Ende nicht — aber es ist der Grund, warum die Fläche in zehn Jahren noch eben liegt.
Wie lange dauert der Bau einer Terrasse?
Eine Terrasse von 25 bis 40 m² liegt je nach Untergrund und Material meist innerhalb einer Woche — inklusive Erdarbeiten, Unterbau und Randeinfassung. Den genauen Zeitraum nennen wir mit dem Angebot, und wir nennen keinen, den wir nicht halten können.
Braucht eine Terrasse eine Genehmigung?
Ebenerdige Terrassen sind in Brandenburg und Berlin in aller Regel genehmigungsfrei. Aufgeständerte Konstruktionen, Überdachungen oder Terrassen an der Grundstücksgrenze können anzeige- oder genehmigungspflichtig sein. Was für Ihr Grundstück gilt, klären wir beim Ortstermin.
Macht ihr auch den Rückbau der alten Terrasse?
Ja, mit eigener Technik: aufnehmen, trennen, fachgerecht entsorgen — und die neue Fläche im selben Zug aufbauen. Sie haben eine Firma, eine Rechnung, einen Ansprechpartner.
Ortstermin vereinbaren
Aufmaß und Beratung sind kostenlos — in Potsdam, Berlin und dem Umland. Danach bekommen Sie einen Festpreis, an den wir uns halten.