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Terrassenbau in Potsdam und Berlin

Eine Terrasse kauft man einmal in zwanzig Jahren. Ob sie so lange hält, sieht man ihr am Tag der Abnahme nicht an — es entscheidet sich im Unterbau, den am Ende niemand mehr sieht. Genau deshalb bauen wir ihn mit eigener Erdbautechnik selbst, vom Aushub bis zur letzten Fuge.

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Fertige Terrazzoterrasse mit anthrazitfarbener Randeinfassung am Wohnhaus
Terrazzoplatten mit dunkler Randeinfassung — gebaut auf verdichteter Tragschicht.

Vier Materialien, vier Charaktere

Holzterrasse

Warm, barfußfreundlich, sofort wohnlich. Entscheidend sind die Unterkonstruktion mit ausreichend Luft zum Boden und saubere Anschlüsse an Haus und Gelände — sonst steht das Wasser im Holz. Dielen wollen alle ein bis zwei Jahre geölt werden; wer das nicht möchte, fährt mit Stein besser.

Kunststoffdielen

Die Antwort für alle, die das Bild einer Dielenterrasse wollen, aber nicht das Ölen. Wichtig ist der Unterschied zwischen WPC — mit Holzanteil, deshalb quellend und vergrauend — und Vollkunststoff ohne Holz, wo es nichts gibt, was Wasser zieht. Beide Preise stehen bei uns offen; die Diele braucht dafür Bewegungsfugen, weil sie sich in der Sonne dehnt.

Betonplatten und Feinsteinzeug

Die robuste, wirtschaftliche Lösung mit riesiger Auswahl an Formaten und Oberflächen — von Sandsteinoptik bis Sichtbeton. Großformate verlangen ein besonders exaktes Bett, sonst kippeln sie. Genau dafür gibt es Abziehlehre und Schnurgerüst.

Naturstein

Travertin, Granit, Kalkstein: Jede Platte ein Unikat, wird mit den Jahren schöner statt schäbiger. Naturstein verzeiht keine Fehler im Unterbau und gehört ins Splitt- oder Mörtelbett, je nach Stein. Mauern, Blockstufen und Einfassungen bauen wir aus demselben Material gleich mit. Wie eine Trockenmauer aus Naturstein aufgebaut ist und wann sie ein Fundament braucht, steht bei den Mauern im Garten.

Was unter dem Belag liegt und warum es den größeren Teil des Preises ausmacht, steht ausführlich unter Terrassen-Unterbau — mit der Tabelle, welches Bett unter welchen Belag gehört.

Terrazzo

Die geschliffene Optik aus italienischen Höfen, als frostsichere Platte. Elegant, rutschfest, langlebig — unsere Terrazzoterrassen gehören zu den meistfotografierten Projekten auf dieser Seite.

Fertige Holzterrasse aus hellen Dielen direkt an der dunklen Holzfassade
Holzterrasse am Neubau — Dielen auf sauber ausgerichteter Unterkonstruktion.
Fertige Terrasse aus hellen Travertinplatten am Haus, Randeinfassung und Kiesstreifen gesetzt
Travertin mit Kiesstreifen als Spritzschutz an der Fassade.
Fertig verlegte Terrasse aus großformatigen Platten in Sandsteinoptik im Läuferverband
Großformatplatten in Sandsteinoptik im Läuferverband.

Der Unterbau — hier entscheidet sich alles

Der Aufbau richtet sich nach Boden und Belag, das Prinzip bleibt gleich: Erdplanum, 20–30 cm lagenweise verdichteter Schotteraufbau, darauf Splittbett oder Drainbeton, mindestens zwei Prozent Gefälle vom Haus weg. Die 20 bis 30 cm sind Frostschutz- und Tragschicht zusammen: Auf tragfähigem Sandboden genügen rund 15 cm Tragschicht, auf Lehm, bindigem Boden und Auffüllungen kommt eine Frostschutzschicht darunter. Der Aufbau Schicht für Schicht. Dazu Randeinfassungen, die die Fläche seitlich halten, und ein Spritzschutzstreifen an der Fassade. Wer hier spart, bezahlt es in zwei Wintern mit Setzungen und kippelnden Platten.

Bewehrte Betonplatte als Unterbau einer Terrasse, Bewehrungsmatte im Beton
Bei besonderen Lasten: bewehrte Betonplatte als Unterbau.
Abgezogenes Splittbett zwischen gesetzten Betonkanten, Platten liegen zum Verlegen bereit
Abgezogenes Splittbett zwischen den Einfassungen — bereit für den Belag.

Ein Garten, zwei Aufnahmen

Beide Bilder zeigen dieselbe Stelle im selben Garten. Links der Tag, an dem die Fläche ausgehoben und das Schnurgerüst gespannt war — an der Schnur hängt die spätere Oberkante, und zwar bevor der erste Stein liegt. Rechts dieselbe Fläche fertig, am Abend nach dem Regen. Zwischen den beiden Aufnahmen liegt der Teil der Arbeit, den auf dem fertigen Bild niemand mehr sieht: Aushub, Tragschicht, Verdichtung, Gefälle.

Ausgehobene Terrassenfläche mit gespannter Schnur und Eisenpfosten als Höhenmaß, Schubkarre mit Aushub daneben
Vorher: Fläche ausgehoben, Schnurgerüst steht, Höhe festgelegt.
Fertige Terrasse aus großformatigen Platten mit Gartenmöbeln, nach dem Regen im Abendlicht
Nachher: Großformatplatten verlegt, Tisch und Stühle stehen schon.

Alles aus einer Hand — auch das Drumherum

Eine Terrasse endet selten an ihrer Kante. Wege dorthin, Rollrasen bis an den Plattenrand, Beleuchtungs-Leerrohre, Versickerung für das Dachwasser, Sichtschutz: Weil wir Garten- und Landschaftsbau komplett machen, müssen Sie dafür keine zweite Firma koordinieren.

Soll der Sitzplatz vor Blicken geschützt sein, bauen wir den Sichtschutzzaun an der Terrasse im selben Zug — aus Holz oder WPC, mit Tor und sauberem Anschluss an Haus und Belag.

Beim Sichtschutz neben der Terrasse entscheidet vor allem, wie schnell er wirken soll: Ein Zaun steht am Tag der Montage, eine gepflanzte Hecke braucht Jahre, bis sie dicht ist.

Häufige Fragen

Was kostet eine Terrasse in Potsdam?

Das hängt von Größe, Material und Untergrund ab — und davon, ob eine alte Terrasse zurückgebaut werden muss. Eine seriöse Zahl gibt es erst nach dem Aufmaß, dafür ist sie bei uns ein Festpreis: aufgeschlüsselt nach Erdarbeiten, Unterbau, Material und Einbau. Das Aufmaß kostet nichts.

Welches Material ist das richtige?

Das entscheidet der Ort, nicht der Katalog: Holz ist warm und barfußfreundlich, braucht aber Pflege. Betonplatten sind robust und preiswert. Naturstein wie Travertin oder Granit altert würdevoll und hält Jahrzehnte. Terrazzoplatten verbinden beides. Beim Ortstermin bringen wir Muster mit und zeigen Ihnen Flächen, die seit Jahren liegen.

Warum sackt eine Terrasse ab — und wie verhindert ihr das?

Fast immer fehlt der Unterbau: zu dünne oder gar keine verdichtete Tragschicht. Wir bauen je nach Boden 20 bis 30 cm Schotter lagenweise verdichtet ein — auf tragfähigem Sandboden rund 15 cm Tragschicht, auf Lehm und Auffüllungen zusätzlich eine Frostschutzschicht darunter. Darüber Splittbett oder Drainbeton. Das sieht man am Ende nicht — aber es ist der Grund, warum die Fläche in zehn Jahren noch eben liegt.

Wie lange dauert der Bau einer Terrasse?

Eine Terrasse von 25 bis 40 m² liegt je nach Untergrund und Material meist innerhalb einer Woche — inklusive Erdarbeiten, Unterbau und Randeinfassung. Den genauen Zeitraum nennen wir mit dem Angebot, und wir nennen keinen, den wir nicht halten können.

Braucht eine Terrasse eine Genehmigung?

Ebenerdige Terrassen sind in Brandenburg und Berlin in aller Regel genehmigungsfrei. Aufgeständerte Konstruktionen, Überdachungen oder Terrassen an der Grundstücksgrenze können anzeige- oder genehmigungspflichtig sein. Was für Ihr Grundstück gilt, klären wir beim Ortstermin.

Macht ihr auch den Rückbau der alten Terrasse?

Ja, mit eigener Technik: aufnehmen, trennen, fachgerecht entsorgen — und die neue Fläche im selben Zug aufbauen. Sie haben eine Firma, eine Rechnung, einen Ansprechpartner.

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Aufmaß und Beratung sind kostenlos — in Potsdam, Berlin und dem Umland. Danach bekommen Sie einen Festpreis, an den wir uns halten.

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Was würde das bei Ihnen kosten?

Aufmaß und Beratung sind kostenlos. Sie bekommen einen Festpreis, an den wir uns halten. Lassen Sie uns Ihre Nummer da — wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.

Werktags zwischen 07:00 und 17:00 Uhr meist noch am selben Tag. Was abends, am Wochenende oder feiertags hereinkommt, beantworten wir am nächsten Werktag — wenn es brennt, rufen Sie besser an.

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