Gartenplanung in Potsdam, Berlin und Brandenburg
Ein Garten wird nicht teuer, weil er schön ist. Er wird teuer, weil zweimal gebaut wird. Der Plan entscheidet über den Preis — nicht der Katalog, aus dem die Platten kommen.
Ortstermin vereinbaren: 01575 275 36 25
Warum wir mit dem Bleistift anfangen
Am Küchentisch entscheidet sich mehr als auf der Baustelle. Eine Handzeichnung entsteht in einer Stunde, lässt sich in Minuten ändern und jeder versteht sie sofort. Wege verschieben, Terrasse drehen, Beet vergrößern — solange das auf Papier passiert, kostet es nichts. Gerade bei Wegen lohnt sich das: Die Breite lässt sich später nicht mehr korrigieren, und welches Maß wofür reicht, steht unter Wege im Garten anlegen.
Erst wenn der Entwurf steht, wird maßstäblich gerechnet: Flächen, Höhen, Mengen, Aufbauhöhen, Entwässerung. Daraus wird ein Angebot, das man nachrechnen kann.
Was in der Planung geklärt wird — bevor der Bagger kommt
- Höhen und Gefälle. Wohin läuft das Wasser? Ein Garten ohne Höhenplan hat nach dem ersten Starkregen eine Pfütze vor der Terrassentür.
- Entwässerung. Dachwasser, Flächenwasser, Versickerung nach DWA-A 138. Das gehört unter die Fläche, nicht nachträglich hinein.
- Leitungen und Zuwegung. Wo liegen Kabel und Rohre, wo kommt Technik hin, wie kommt der Bagger auf das Grundstück, ohne den halben Bestand zu zerstören.
- Bestand. Welche Bäume bleiben, welche sind geschützt, wo darf im Wurzelbereich nicht gegraben werden. Fällungen brauchen in Potsdam und Berlin eine Genehmigung — das prüfen wir vorher, nicht hinterher.
- Nutzung. Kinder, Hund, Grill, Pool, Feuerstelle, Fahrräder, Mülltonnen. Ein Plan, der die Mülltonnen vergisst, ist unvollständig.
- Bauabschnitte. Was zuerst, was kann warten. So lässt sich ein Garten über Jahre bauen, ohne dass ein Abschnitt den nächsten wieder aufreißt.
Vom Planum zur fertigen Fläche
Der Pflanzplan
Standort, Boden, Wasserbedarf und Endgröße bestimmen die Auswahl — nicht das Bild im Gartencenter. Wir planen mit Art, Sorte, Stückzahl, Pflanzabstand und Qualität, also Containergröße oder Stammumfang.
Weil wir mit über 12.500 Positionen direkt ab deutscher Baumschulproduktion handeln, planen wir nur mit Pflanzen, die auch tatsächlich lieferbar sind. Das klingt selbstverständlich, ist es aber nicht: Ein Plan mit nicht beschaffbaren Sorten wird auf der Baustelle improvisiert. Zum Pflanzenhandel
Wohin mit dem Rasenmäher
Die Frage kommt in fast jedem Gespräch, und meistens erst dann, wenn der Plan schon steht: Wo stehen Mäher, Fahrräder, Gartenmöbel im Winter? Ein Gerätehaus gehört deshalb in die Planung und nicht ans Ende — es braucht ein tragfähiges, waagerechtes Fundament, einen befestigten Zugang und einen Platz, an dem es nicht die schönste Ecke belegt.
Der Weg dorthin muss keine durchgehende Fläche sein. Einzelne Trittplatten im Rasen reichen, kosten einen Bruchteil und lassen sich mit dem Mäher überfahren, wenn sie bündig liegen.
Planung und Ausführung aus einer Hand
Wer plant und nicht baut, muss nicht verantworten, ob es funktioniert. Bei uns baut dieselbe Firma, die gezeichnet hat. Das schließt die übliche Lücke zwischen Entwurf und Ausführung — und die Diskussion darüber, wer schuld ist, wenn beides nicht zusammenpasst.
Erdbau, Entwässerung, Terrassen, Mauern, Wege, Rasen und Bepflanzung machen wir selbst. Zur Rasenfläche gehören dabei Oberboden und Planum, und den Rollrasen verlegen wir am Liefertag. Alle Leistungen im Überblick
Häufige Fragen
Was kostet eine Gartenplanung?
Der Aufwand richtet sich nach Grundstücksgröße und Tiefe der Planung. Ein Ortstermin mit Aufmaß und ein erster Entwurf sind bei uns Teil des Angebots. Führen wir den Garten anschließend aus, wird die Planungsleistung angerechnet. Verbindlich wird der Betrag erst nach der Besichtigung — vorher wäre jede Zahl geraten.
Warum von Hand zeichnen und nicht am Computer?
Weil eine Handzeichnung schneller entsteht und Sie am Küchentisch mitreden können, ohne dass ein Programm dazwischensteht. Wege verschieben, Terrasse drehen, Beet vergrößern — das geht mit dem Bleistift in Minuten. Für Ausführungsdetails und Mengen rechnen wir anschließend maßstäblich.
Muss ich alles auf einmal bauen lassen?
Nein. Genau dafür ist der Plan da. Wir legen eine Reihenfolge fest, bei der jeder Bauabschnitt für sich funktioniert und der nächste nichts wieder aufreißt. Leitungen, Entwässerung und Unterbau kommen zuerst — was danach kommt, kann Jahr für Jahr folgen.
Plant ihr auch, ohne zu bauen?
Ja, das kommt vor. Sie bekommen dann Entwurf und Pflanzplan und können damit ausschreiben. Ehrlicherweise ist der Weg über eine Hand aber der günstigere: Wer selbst baut, plant nichts, was auf der Baustelle nicht funktioniert.
Was gehört in den Pflanzplan?
Art, Sorte, Stückzahl, Pflanzabstand und Qualität — also Containergröße oder Stammumfang. Standort, Boden und Endgröße bestimmen die Auswahl. Weil wir selbst mit über 12.500 Positionen ab deutscher Baumschulproduktion handeln, planen wir nur mit Pflanzen, die auch lieferbar sind.
Wie lange dauert es vom Plan bis zum fertigen Garten?
Vom Ortstermin bis zum Entwurf vergehen in der Regel ein bis zwei Wochen. Die Bauzeit hängt vom Umfang ab: ein Vorgarten ist eine Woche, eine komplette Neuanlage mit Erdbau, Entwässerung, Terrasse und Bepflanzung mehrere Wochen. Pflanzzeiten für Gehölze liegen im Frühjahr und im Herbst.
Was ein neuer Garten kostet
Die Frage kommt fast immer mit einer Quadratmeterzahl — und die sagt am wenigsten aus. Wichtiger ist die Reihenfolge: Was es kostet, einen Garten neu anzulegen, welche Etappen sich verschieben lassen und was man nie verschieben darf, weil es unter der Erde liegt.
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Besichtigung und Aufmaß sind kostenlos. Führen wir den Garten aus, wird die Planungsleistung angerechnet.