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Garten- und Landschaftsbau in Groß Glienicke

Groß Glienicke ist für uns keine Anfahrt, sondern Nachbarschaft — der Ortsteil gehört wie unser Betriebssitz zu Potsdam. Wer hier baut oder einen Garten übernimmt, bekommt von uns ein Aufmaß ohne Wartezeit.

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Sickerpackung aus Kies in der ausgehobenen Baugrube, Vlies eingelegt
Regenwasser auf dem Grundstück halten — am Groß Glienicker See das Thema.

Was in Groß Glienicke anders ist als anderswo

Kaum ein Ort mischt Alt und Neu so wie Groß Glienicke: gewachsene Seegrundstücke mit Bestandsgehölzen auf der einen Seite, junge Baugebiete mit rohem Sandplanum auf der anderen. Entsprechend verschieden sind die Aufgaben — vom behutsamen Umbau im Bestand bis zur kompletten Erstanlage nach Bauabnahme.

Als Potsdamer Ortsteil gilt hier die Potsdamer Baumschutzverordnung, nicht die Berliner — obwohl Kladow nur zwei Kilometer weiter liegt. Wer schon einmal auf der falschen Seite dieser unsichtbaren Linie einen Antrag gestellt hat, weiß, warum wir das vor jedem Gehölzschnitt prüfen.

Bei Neubauten verlangt die Stadt in aller Regel, dass Regenwasser auf dem Grundstück bleibt. Eine Versickerung nach DWA-A 138 gehört deshalb bei fast jeder Erstanlage dazu — am günstigsten in einem Zug mit den ohnehin laufenden Erdarbeiten.

Vorschriften, die in Groß Glienicke gelten

Was wir in Groß Glienicke vor dem Angebot prüfen — jede Angabe mit amtlicher Quelle, zuletzt geprüft am 2. September 2026.

Potsdamer Baumschutzverordnung: ab 45 cm

Die Potsdamer Baumschutzverordnung vom 03.05.2017 schützt innerhalb der bebauten Ortsteile Bäume ab 45 cm Stammumfang, außerhalb ab 60 cm, Obstbäume ab 80 cm — gemessen in 1 m Höhe (§ 3). Esskastanie, Edeleberesche, Walnuss und Baumhasel zählen mit. Zuständig ist die Untere Naturschutzbehörde der Landeshauptstadt; gefällt wird zwischen 1. Oktober und Ende Februar (§ 5 Abs. 2). Als Wurzelbereich gilt die Kronenfläche plus 1,50 m rundum, bei Pyramidenformen 5 m; dort sind wasserundurchlässige Decken, Abgrabungen, Aufschüttungen und Verdichtungen verboten (§ 4 Abs. 2). Bäume näher als 3 m an der Wand eines Wohngebäudes fallen nicht unter die Verordnung (§ 2 Abs. 2).

Quelle: Potsdamer Baumschutzverordnung (2017)

Grundwasser: tief auf der Platte

Der Umweltbericht zum Bebauungsplan 21 „Potsdamer Chaussee“ (2013) beschreibt für den Bereich nördlich des Grundwasserstauers einen Flurabstand von 5 bis 10 m. Die Grundmoränenplatte am Mühlenberg fällt von rund 48 auf 41 m über NN ab und besteht aus etwa 5 m sandigem Geschiebemergel; Trinkwasserschutzzonen gibt es dort nicht. Wo der Mergel ansteht, sickert Wasser langsam — deshalb prüfen wir die Tiefe, bevor eine Rigole bemessen wird.

Quelle: Umweltbericht zum Bebauungsplan Nr. 21 „Potsdamer Chaussee“, Potsdam (2013)

Bodendenkmale und geschützte Gärten

Die Denkmalliste des Landes (Stand 01.01.2026) führt für Groß Glienicke neun Bodendenkmale. Dazu gehören der mittelalterliche Dorfkern (Fluren 15 und 17) und ein „Historischer Garten der Neuzeit“ (Fluren 2, 5 und 16). Als Baudenkmale eingetragen sind unter anderem der Gutspark Am Park, das Wohnhaus Wertheim mit Gartenanlage und Einfriedung am Seeblick und das Landhaus Abraham mit Garten an der Seepromenade. Erdarbeiten auf einem Bodendenkmal sind nach § 9 Brandenburgischem Denkmalschutzgesetz erlaubnispflichtig — wir klären das vor dem ersten Spatenstich.

Quelle: Denkmalliste des Landes Brandenburg, Landeshauptstadt Potsdam (Stand 01.01.2026)

Landschaftsschutzgebiet Königswald

Große Teile der Gemarkung liegen im Landschaftsschutzgebiet „Königswald mit Havelseen und Seeburger Agrarlandschaft“ (Verordnung von 1998, geändert 2014) — genannt sind die Flure 1, 2, 5 und 10 bis 17; maßgeblich sind die Karten der Verordnung. Wer dort die Bodengestalt verändert, verfestigt oder versiegelt, braucht eine Genehmigung (§ 4 Abs. 2 Nr. 2). Bauflächen aus Bebauungsplänen sind ausgenommen (§ 4 Abs. 4). Was an einem konkreten Grundstück gilt, lesen wir vor dem Angebot aus den Karten ab.

Quelle: Verordnung über das LSG „Königswald mit Havelseen und Seeburger Agrarlandschaft“

Wonach in Groß Glienicke am häufigsten gefragt wird

Neubaugarten komplett

Vom Sandplanum zur fertigen Anlage: Höhen, Wege, Terrasse, Rasen, Pflanzung — geplant und gebaut aus einer Hand.

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Versickerung fürs Baugebiet

Regenwasser bleibt in Potsdam aufs Grundstück. Rigole oder Mulde, bemessen nach DWA-A 138, eingebaut mit den Erdarbeiten.

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Terrassenbau

Holz, Platten oder Terrazzo — mit Unterbau, der auf Sand zwanzig Jahre trägt.

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Hecken und Bäume ab Baumschule

Sichtschutzhecken und Hausbäume in Baumschulqualität, geliefert und gepflanzt mit Anwuchsgarantie.

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Anfahrt und Termine

Wir sitzen im selben Stadtteilgefüge — über die Potsdamer Chaussee sind es nur wenige Minuten. Kurzfristige Termine sind hier die Regel, nicht die Ausnahme.

Betriebssitz ist Potsdam, erreichbar werktags 07:00–17:00 Uhr unter 01575 275 36 25.

Was oben steht, sind die Schwerpunkte. Gemacht wird in Groß Glienicke alles aus unserem Leistungsverzeichnis — Erdbau, Pflaster, Naturstein, Entwässerung, Pflanzung und Pflege aus einer Hand.

Häufige Fragen

Kommt ihr auch für kleine Arbeiten nach Groß Glienicke?

Ja, aber ehrlich gesagt lohnt sich für beide Seiten eher der zusammenhängende Auftrag: Für eine einzelne Stunde ist die An- und Abfahrt der größere Posten. In Groß Glienicke sind es meistens Neubaugarten komplett sowie Versickerung fürs Baugebiet, die zusammen angefragt werden — daraus machen wir einen Termin statt drei einzelner Anfahrten.

Wie lange braucht ihr von Potsdam nach Groß Glienicke?

Wir sitzen im selben Stadtteilgefüge — über die Potsdamer Chaussee sind es nur wenige Minuten. Kurzfristige Termine sind hier die Regel, nicht die Ausnahme. Für das Aufmaß heißt das: In der Regel bekommen Sie kurzfristig einen Termin, und die Anfahrt schlägt sich nicht im Angebot nieder — Besichtigung und Aufmaß sind kostenlos.

Womit müssen wir in Groß Glienicke baulich rechnen?

Bei Neubauten verlangt die Stadt in aller Regel, dass Regenwasser auf dem Grundstück bleibt. Eine Versickerung nach DWA-A 138 gehört deshalb bei fast jeder Erstanlage dazu — am günstigsten in einem Zug mit den ohnehin laufenden Erdarbeiten.

Was kostet ein Aufmaß?

Nichts. Wir kommen vorbei, sehen uns die Fläche an, klären Zugänglichkeit, Höhen und Entsorgung und rechnen daraus einen Festpreis. Erst wenn Sie den annehmen, entstehen Kosten.

Wie schnell könnt ihr anfangen?

Das hängt von Umfang und Jahreszeit ab. Erdbau und Pflaster gehen fast ganzjährig, solange der Boden nicht gefroren ist. Pflanzzeiten für Gehölze liegen im Frühjahr und im Herbst. Beim Ortstermin sagen wir Ihnen einen realistischen Zeitraum — und keinen, den wir nicht halten können.

Arbeitet ihr mit Subunternehmern?

Erdbau, Entwässerung, Pflaster, Naturstein, Rasen und Pflanzung machen wir selbst, mit eigener Technik. Das ist der Grund, warum bei uns niemand zwischen Gewerken hin- und herzeigt, wenn etwas nicht passt.

Räumt ihr die Baustelle wieder auf?

Ja. Aushub und Abbruchmaterial werden getrennt und fachgerecht entsorgt, die Fläche wird wiederhergestellt. Das steht bei uns im Angebot als eigener Posten, damit Sie sehen, dass es eingerechnet ist.

Ortstermin vereinbaren

Besichtigung und Aufmaß sind kostenlos. Danach bekommen Sie einen Festpreis, an den wir uns halten.

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Was würde das bei Ihnen kosten?

Aufmaß und Beratung sind kostenlos. Sie bekommen einen Festpreis, an den wir uns halten. Lassen Sie uns Ihre Nummer da — wir melden uns innerhalb von 24 Stunden.

Werktags zwischen 07:00 und 17:00 Uhr meist noch am selben Tag. Was abends, am Wochenende oder feiertags hereinkommt, beantworten wir am nächsten Werktag — wenn es brennt, rufen Sie besser an.

Lieber anrufen: 01575 275 36 25 WhatsApp

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