Staudenknöterich entfernen in Niedersachsen
Niedersachsen ist Flächenland mit viel Gewässerrand — der bevorzugten Ausbreitungsachse des Staudenknöterichs. Seit dem 7. August 2025 ist er eine gelistete invasive Art.
Was in Niedersachsen gilt
Zuständig ist Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz — geprüft am 4. September 2026.
Zuständig ist der NLWKN
In Niedersachsen führt der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz die Aufgaben zu invasiven gebietsfremden Arten. Er stellt die Arten der Unionsliste zusammen, die rechtlich als invasiv gelten.
Quelle: NLWKN, Invasive Arten
Achtmal mähen — oder besser alle drei Wochen
Der Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Niedersachsen wird beim Knöterich ungewöhnlich konkret. Für eine Mahd, die überhaupt etwas bewirkt, nennt er mindestens acht Schnitte während der Vegetationszeit, besser alle drei Wochen. Die Rhizome dringen bis zu zwei Meter tief ein; um eine bewachsene Fläche wird ein Streifen von möglichst zwei Metern mitbehandelt. Offenes Kompostieren ist untersagt.
Quelle: Pflanzenschutzdienst der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Riesenstaudenknöterich
Anfahrt
Von Potsdam nach Niedersachsen ist es eine echte Anreise. Für eine einzelne Gartenecke lohnt sie sich für keine Seite, für eine zusammenhängende Fläche oder ein Baugrundstück schon. Besichtigung und Aufmaß sind kostenlos, danach bekommen Sie einen Festpreis.
Befall besprechen: 01575 275 36 25 Anfrage senden
Und was bundesweit gilt
Seit dem 7. August 2025 stehen alle drei Staudenknöterich-Arten selbst auf der EU-Unionsliste. Warum Mähen und Herbizide scheitern, wie tief ausgehoben wird und warum belasteter Boden nicht wieder eingebaut werden darf, steht auf der Hauptseite zu Staudenknöterich und Neophyten — dort stehen auch die Kostenfaktoren und die häufigen Fragen.
Andere Art auf dem Grundstück? Götterbaum, Riesenbärenklau, Drüsiges Springkraut, Goldrute. Und Bambus, der zwar auf keiner Liste steht, aber dieselbe Erdbautechnik braucht.
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